Der Datenlogger
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Der Datenlogger: Ihre prozessorgesteuerte und unabhängige Speichereinheit mit SD-Karte
 
Datenlogger DL 314 und Sonderausführung HC 314.01 für H3/C14-Sammler

Sicher, praktikabel, kostengünstig: Der Datenlogger DL 314 ist das Ergebnis detaillierter Entwicklungsarbeit auf Grundlage eines intensiven Austausches mit Praktikern. Welche Anforderungen stellen Verantwortliche, die auf der Baustelle oder im Betrieb Montagen bzw. wiederkehrende Wartungen und Prüfungen an wichtigen Anlagen, Geräten und Apparaten durchführen? Top-1 Kriterium ist die Vor-Ort-Aufzeichnung auf einem transportablen, leicht bedienbaren und preisgünstigen Medium. So müssen keine teuren Auswertegeräte in gefährlichen Umgebungen, beispielsweise dem Kontrollbereich einer kerntechnischen Anlage, eingesetzt werden. Die aufgezeichneten Daten dienen vielfältigen Zwecken wie der Vorlage bei einer Aufsicht führenden Institution oder dem Qualitätsmanagement. Mögliche weitere Einsatzgebiete sind die Dokumentation wiederkehrender Prüfungen (WKPs) oder Inbetriebsetzungen (IBS).

Die Datenlogger DL 314 und HC 314.01 sind mit einer handelsüblichen SD-Karte mit 2 Gigabyte Kapazität als Speichermedium für Lang- und Kurzzeitaufzeichnungen ausgestattet. Die Daten sind systemunabhängig gespeichert und damit sicher vor Systemabstürzen geschützt; außerdem sind die SD-Karten einfach zu archivieren.

Wichtiger Hinweis: Der Datenlogger ist ein rein passives Gerät und greift in keiner Weise in die Steuerung oder Regelung der überwachten Anlagen oder Geräte ein. Eine potenzialfreie fail safe-Fehlermeldung erlaubt den Anschluss an ein übergeordnetes Überwachungssystem.
Aus der Praxis heraus wurden alle nützlichen und anwenderfreundlichen Eigenschaften in die Datenlogger DL 314 und HC 314.01 integriert. Hierzu zählen:
  • Externes Triggern der Aufzeichnung z.B. mit einen Reedkontakt, mit 230 Volt über Optokoppler, direkt über einen potenzialfreien Kontakt oder ein Relais: Damit wird immer nur dann aufgezeichnet, wenn ein externes Spannungssignal über einen extern vorgeschalteten Optokoppler oder potenzialfreien Kontakt die Aufzeichnung startet. Das schont die Speicherkapazität der Karte.
  • Das Triggersignal wird optional über den Digitaleingang immer mit aufgezeichnet, auch wenn kein Messwert (z.B. Ausfall des Messgerätes) vorliegt.
  • Internes, einstellbares Triggern der Aufzeichnung: Mit der eingebauten Uhrfunktion lassen sich die Aufzeichnungen regelmäßig wiederkehrend starten.
  • Dokumentation des eingestellten Programms: Jede Änderung des Programms wird beim nächsten Neustart aufgezeichnet. Das erleichtert die Auswertung der Daten.
  • Die SD-Karte wird im Gerät formatiert und ist mit herkömmlichen Kartenlesern auslesbar.
  • Die Daten sind mit handelsüblichen PC-Programmen lesbar.
  • Die Einstellung der Gerätekonfiguration erfolgt über zwei Drucktasten.
  • Es ist kein PC oder Notebook nötig!
  • Ein Display hilft bei der Einstellung der Gerätekonfiguration, des Datums, der Uhrzeit und zeigt zudem die Werte der Dateneingänge an.
  • Der eingebaute Akku speichert bei Ausfall der Spannungsversorgung vier Wochen lang die Konfiguration und die Uhrzeit.
  • Integriert sind handelsübliche Temperatursensoren, NTC 5 kOhm.
  • Der Ort des Temperatursensors ist wählbar, intern an der Geräteklemmleiste oder extern per Kabelanschluss.
  • Eine Selbstdiagnose überwacht die geräteinternen Funktionen und signalisiert eine mögliche Fehlermeldung.
  • Eine Schleifenfunktion erlaubt das Überschreiben der Daten nach einer wählbaren Zeilenanzahl.
  • Eingang: Zwei Eingänge 0 bis 10 Volt, ein Eingang 0 bis 20 mA.
  • Ein digitaler Eingang (über externe Optokoppler oder einen potenzialfreien Kontakt).
  • Ein Triggereingang (über externe Optokoppler oder einen potenzialfreien Kontakt).
  • Ausgang: Fail-Safe-Signal bei Fehlermeldung. Eine rote und eine grüne LED geben optische Signale über die Funktion aus.
  • Gehäuse: Das Gehäuse ist für die Montage auf einer Automatenschiene oder zur direkten Wandbefestigung vorgesehen.

Der Datenlogger HC 314.01
Der Typ HC 314.01 ist ein speziell entwickelter Datenlogger, der die Daten eines H3/C 14 Sammlers (H3 = Tritium; 14C = ein Isotop des Kohlenstoffs) aufzeichnet. Die Spannungseingänge werden hier in Millibar / hPa angegeben. Ferner wird jeder Pumpenhub mit einem Reedkontakt als digitales Signal erfasst und dient dem Start der Aufzeichnung (Triggerung).

Ihr Nutzen: Mit dieser Funktionsüberwachung und deren unabhängigen Dokumentation stehen dem Betreiber handfeste Daten zum Nachweis gegenüber Behörden, Kunden sowie im Bereich des Qualitätsmanagements zur Verfügung. Hier finden vor allem Aspekte wie die Inbetriebsetzung, der Betrieb des Sammlers sowie wiederkehrende Prüfungen Berücksichtigung. So werden z.B. die bei Dichtigkeitsprüfungen auftretenden Temperaturschwankungen im Schaltschrank und die davon abhängigen Druckschwankungen im System aufgezeichnet. Sie können anschließend in Excel dargestellt und bestens korreliert werden.